Herztöne: Wie Musik das Herz ruhig schlagen lässt

Musik geht durch das Ohr direkt ins Herz. Genau diesen Aspekt macht sich die Musiktherapie zunutze. Schöne Klänge sollen das Herz beruhigen und die Funktion der Blutgefäße unterstützen. Klappt das?

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Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Musik nicht nur eine emotionale Wirkung hat. Sie hat auch einen messbaren physiologischen Effekt auf unseren Körper. In einer Studie durften herzkranke Teilnehmer jeden Tag eine halbe Stunde lang ihre Lieblingsmusik hören. Drei Wochen lang untersuchten Ärzte das Blut der Musikliebhaber auf die Gesundheit der Blutgefäße. Und tatsächlich zeigten die Laborwerte im Laufe der Therapie eine deutliche Verbesserung. Darüber hinaus war bei den Probanden sogar ein Anstieg ihrer körperlichen Fitness nachweisbar – und das selbst dann, wenn sie nicht an einem begleitenden Trainingsprogramm teilnahmen .

Dennoch war Musik wirksamer, wenn sie mit regelmäßiger Bewegung kombiniert wurde. Einige der Versuchsteilnehmer absolvierten neben der Musiktherapie ein von Fachkräften geleitetes Fitnesstraining. Nach drei Wochen waren sie körperlich fitter als eine Vergleichsgruppe, die das Training ohne Musiktherapie mitmachte.


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