Jürgen Zeltinger, 61, Musiker (und kölsches Idol) über sein Leben mit Telemedizin

Hallo, Herr Zeltinger. Was treiben Sie gerade so?

Das übliche, was ein Musiker so treibt. ich habe ja im letzten Sommer ein neues Album veröffentlicht: „Die Rückkehr des Retters“. Damit touren wir momentan und haben diverse Fernsehauftritte.

Touren, Auftritte, Adrenalin – wie verträgt sich das mit Gesundheitsproblemen?

Ach, ich denke ganz gut. Schließlich weiß ich auch so, dass ich keine 30 mehr bin. ich bin jetzt seit 35 Jahren Profimusiker und habe einfach ein bisschen die Geschwindigkeit gedrosselt: weniger Auftritte pro Woche, kaum Alkohol, kein Nikotin. So funktioniert es. Und auf der Bühne zu stehen, bin ich ja gewohnt. Ich könnte auch gar nicht ohne! Auch aus Altersgründen bin ich vernünftiger geworden. Aber ich war privat immer schon ein ruhiger Typ. Viel von meinem wilden Image ist PR gewesen. Wie man es von den Plattenfirmen so kennt. Ich lebe sehr gern zurückgezogen. Gerade weil ich auf der Bühne ganz anders sein muss.

Man kennt Sie ja eher als „beinharten Rocker“ – wie kamen Sie zur Telemedizin?

Mein Hausarzt hat sie mir empfohlen. ich hatte schon lange Bluthochdruck und Zucker. Vor etwa zwei Jahren habe ich dann mit der Telemedizin begonnen. Und ich bin sehr zufrieden damit. Wenn ich jetzt mal vergesse, meine Werte zu übermitteln, ruft mich direkt jemand an. Das ist, als hätte man einen Schutzengel. Und das gefällt mir.

Zusammengefasst – wie hat die Telemedizin Ihr Leben bereichert?

Sie gibt mir ein sicheres Gefühl und hilft mir, mein leben als Musiker zu führen. Von Kind an hatte ich mit Musik zu tun: Volksschule, Chor, Musikhochschule, Straßenmusiker, verschiedenste Bands und schließlich die Zeltinger Band. Musik ist wirklich mein leben. Und ich wünsche mir, dass es noch lange so bleibt!