„Mein Partner arbeitet zu viel und ich mache mir Sorgen um ihn!“

Zu viel Arbeit kann krank machen. Oft sind es jedoch nicht die Betroffenen selbst, die die ersten Anzeichen wahrnehmen, sondern enge Familienmitglieder. Beispielsweise könnte dem Ehepartner auffallen, dass der andere unruhig schläft oder unter Konzentrationsproblemen leidet.

Auch körperliche Beschwerden wie Brustschmerzen oder eine verringerte Belastbarkeit werden von Familienmitgliedern oft eher ernst genommen als vom Betroffenen selbst.

Die Sorgen sind durchaus berechtigt. Arbeitsstress kann zu erhöhtem Blutdruck führen und steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Beschwerden. Vor allem Menschen mit Vorbelastungen oder bereits vorhandenen Erkrankungen sollten deshalb in der Arbeit einen Gang herunterschalten.

Wenn Sie denken, dass Ihr Partner zu viel arbeitet und darunter leidet, sollten Sie mit ihm oder ihr darüber reden. Wählen Sie für das Gespräch einen ruhigen Moment, zu dem Sie sich beide etwas Zeit nehmen können. Denken Sie gemeinsam darüber nach, wie sich der Arbeitsstress verringern lässt. Beispielsweise sind heute viele Arbeitgeber bereit, ihren Angestellten Teilzeitstellen zu ermöglichen. Sinnvoll könnten auch spezielle Kurse zur Stressreduktion während der Arbeit sein. Dort lernen Teilnehmer, ihren beruflichen Alltag umzustrukturieren und Stress gezielt zu vermeiden. Entsprechende Fortbildungen finden ebenfalls immer mehr Unterstützung durch Arbeitgeber.


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